Psychologie intelligente menschen zufrieden glücklich

Was das bedeutet? Und vom Tier unterscheidet uns der Geist, freie Handlungsentscheidung, Talent und die Liebe.

Gesellschaft: Forscher meint: Intelligente Menschen sind unter Freunden unglücklicher |

Natürlich lässt sich über den Unterschied zum Tier diskutieren ja, der Schabrackenschakal liebt und lebt monogam! Je mehr Weitblick wir im Leben erfahren, desto reflektierter beurteilen wir Handlungen und Umstände — desto eher machen uns Zustände oder Verhaltensweisen anderer unglücklich. Je gebildeter, reicher und erfahrener wir sind, kann es uns wahrscheinlich passieren, dass wir wesentlich weniger zufrieden mit unserem Leben werden.

Raj Raghunathan, Marketing-Professor an der University of Texas, hat ein Buch über besagtes Phänomen geschrieben. Überragende Ziele erreichen zu wollen, ist ein absolut legitimer Wunsch — nur ist fraglich, wie wir und andere das Phänomen bewerten. Ist der Beste derjenige, der am meisten Fachkompetenz verfügt?

Derjenige, der am sozial verträglichsten ist? Oder derjenige, der im Endeffekt am meisten Zuspruch durch sein Umfeld bekommt? Hier verhält es sich anders als in der Mathematik: Je mehr wir mit einbeziehen, desto weniger eindeutig kann unser Ergebnis werden. Ergo sind wir tatsächlich am verzweifeln, da wir den Zustand nie wirklich glasklar visieren können.

Oder der, der am höchsten bezahlt wird. Gleichzeitig wissen wir aber, dass dahinter doch meisten mehr ist und uns diese adaptierte Herangehensweise auch nicht zum Glück führt — zumindest nicht dauerhaft. Bekommst du eine fette Gehaltserhöhung, weil du wirklich der Supergeilste im Job bist, macht dich das die ersten Monate glücklich. Aber lass mal ein halbes Jahr vergehen… du wirst merken, dass du dich an den Umstand gewöhnt hast.

Dein Glück ist schon wieder relativ, Euphorie schon längst verflogen. Um wieder happy zu werden, müssten deine Vorgesetzten schon nochmal mit mehr Kohle ankommen. There you are again.

Intelligente sind mit weniger Freunden glücklicher

Ja gut, äh. Wie entkommen wir dem Ganzen? Vielleicht müssen wir etwas mehr darauf horchen, was wir wirklich gut können. Was bereitet uns Freude — und zwar soviel, dass es absolut irrelevant ist, ob wir die besten darin sind? Denn in diesem Fall tendieren wir dazu, genau die Dinge zu machen, die uns erfüllen. Zumindest ist das die schönere Variante als etwas nur aus Prinzip zu verfolgen und dabei denken, es handelt sich dabei um lifegoals.

Raj Raghunathan nennt drei Komponenten, die sich bei dieser Glückserfüllung einstellen — Kontrolle, Zugehörigkeit und Freiheit. Und er fügt eine vierte hinterher : Die Weltanschauung, die wir mitbringen. Nicht unbedingt, um damit zwangsläufig abzunehmen. It requires doing something that you find meaningful, that you can kind of get lost in on a daily basis.

Für uns können wir folgendes daraus ziehen: Ja, es ist eine Bürde, so verdammt klug zu sein. Aber wenn wir all unsere Klugheit bündeln für das, was uns wirklich liegt, kommen auch die Intelligentesten unter uns zum wahren Glück — und das klingt doch vielversprechend. Folge ZEITjUNG auf Facebook , Twitter und Instagram! Bildquelle: Brooke Cagle via Unsplash unter cc0-Lizenz. By Laura Maria Drzymalla.

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