Therapien für die psychologie
Es geht also bei der Psychotherapie um Behandlung von seelischen Problemen, die sich auf das Denken, Handeln, Fühlen und Erleben auswirken und den Alltag stark beeinträchtigen. Hier erfährst du, welche Psychotherapie-Formen es gibt und wann die verschiedenen Therapiearten sinnvoll sind. Lies hier, wie du einen Therapieplatz findest. Psychische Gesundheit bedeutet, dass sich ein Mensch seelisch und geistig wohl-fühlt , sein Potenzial voll ausschöpfen und mit Belastung und Stress auf eine gesunde Art und Weise umgehen kann.
Doch dieser Idealzustand ist leider nicht immer vorhanden.
& Dr. Schmid: Psychologische Therapie
Stress im Beruf, ein Streit mit dem Partner, Schlaflosigkeit, ein schlechter Tag, vieles kann dich aus der Bahn werfen und psychisch beeinträchtigen. Häufige Reaktionen auf diese Belastungen sind Gefühle der Traurigkeit, Ängste oder eine starke innere Anspannung. Das ist ganz normal, und nach einiger Zeit verschwinden die Beschwerden wieder. Das Ziel einer Psychotherapie ist es, eine psychische Krankheit gezielt zu behandeln.
Dazu können unter anderem folgende psychische Erkrankungen gehören:. Psychologische Therapieformen können ganz unterschiedlich aussehen. Verschiedene Psychotherapie-Methoden unterscheiden sich sowohl in ihrem Verständnis zur Entstehung von psychischen Krankheiten als auch in ihrem Therapiekonzept. Die am häufigsten eingesetzten Methoden der Psychotherapie sind die Verhaltenstherapie, die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Systemische Therapie.
Die Krankenkasse zahlt folgende vier Therapieverfahren:. Auch die Neurologische Psychotherapie wird bezahlt. Sie wird angewendet, wenn es durch Erkrankungen des Nervensystems zu psychischen Problemen kommt. Das kann zum Beispiel durch eine Demenz oder einen Schlaganfall der Fall sein. Bei den verschiedenen Therapie-Möglichkeiten gibt es kein Richtig oder Falsch , verschiedene Ansätze können Betroffenen in unterschiedlichen Situationen mit ihren individuellen Anliegen unterschiedlich gut helfen.
Eine Psychotherapie-Behandlung verläuft je nach Art und Intensität der Belastung unterschiedlich. Möglich sind Einzel- oder Gruppentherapie oder eine Kombination aus beidem. An einer Gruppentherapie nehmen drei bis maximal neun Personen teil. In der Gruppe erlebst du, dass du mit deinen Sorgen und psychischen Beschwerden nicht alleine bist.
Es kann hilfreich sein, mit anderen Betroffenen über die eigenen Probleme zu sprechen. Die Wirksamkeit für Gruppen-Psychotherapie ist für folgende Erkrankungen nachgewiesen:. Je nach Bedarf kannst du eine ambulante, eine teilstationäre oder eine stationäre Psychotherapie in Anspruch nehmen.
Psychotherapie: Welche Therapieformen gibt es?
Eine ambulante Therapie ist in der Regel dann ausreichend, wenn der Alltag noch weitestgehend zu bewältigen ist. Eine stationäre Psychotherapie hat den Vorteil, dass du dich eine Zeit lang von deinem gewohnten Umfeld abgrenzen kannst. Du erhältst bei Krisen sofort Hilfe, egal ob tagsüber oder nachts, und du kannst ein umfangreiches Angebot an Therapieformen nutzen. Jedoch besteht hier ein gewisses Risiko, dass du nach dem Aufenthalt in der sicheren, geschützten Umgebung der Klinik in alte Denk-und Verhaltensmuster zurückfällst.
In der teilstationären Therapie finden die Therapiestunden in Tageskliniken statt. Hier verbringst du deinen Tag, abends kehrst du in dein gewohntes Umfeld zurück. Wie lange eine Psychotherapie dauert, hängt von Art und Schwere deiner Erkrankung und der eingesetzten Therapieform ab. Man unterscheidet zwischen einer Kurz- und einer Langzeittherapie.
Die Kurzzeittherapie umfasst insgesamt 24 Therapiestunden, die in zwei Schritten von jeweils zwölf Therapieeinheiten beantragt werden. Reicht das nicht aus, kann die Therapie in eine Langzeittherapie umgewandelt werden.