Psychologischer neurologe

Berlin, Januar — Antriebslosigkeit, Angststörungen, Depression: Bei seelischen Beschwerden oder Erkrankungen suchen viele Menschen einen Experten, der ihnen hilft. Dabei steht man schnell vor dem Problem: Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeut? Drei Begriffe, die nicht so leicht auseinanderzuhalten sind. Wer macht was? Wo ist der Unterschied?

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In der Rubrik "Experten für seelische Gesundheit" lautet die Frage: Was unterscheidet Psychiater, Psychologe, Psychotherapeut und Neurologe? Psychiater haben ein Medizinstudium sowie eine entsprechende Facharztausbildung abgeschlossen. Sie sind Ärzte, dürfen Patienten behandeln und Medikamente verschreiben.

Psychologen sind Wissenschaftler. Sie haben Psychologie studiert und befassen sich mit dem Lernen und Verhalten von Menschen. Sie sind keine Ärzte und arbeiten oft in Personalabteilungen. Als Psychotherapeut können sowohl Psychologen als auch Psychiater arbeiten. Dafür müssen Psychologen eine Zusatzausbildung absolvieren.

Diese dauert drei bis fünf Jahre. Ärzte erlangen das Wissen im Rahmen ihrer Facharztausbildung. Für die Behandlung seelischer Probleme gibt es also psychologische und ärztliche Psychotherapeuten. Wobei nur die ärztlichen Psychotherapeuten Medikamente verschreiben dürfen. Neurologen haben ebenfalls Medizin studiert und können Medikamente verschreiben.

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Sie befassen sich aber eher mit körperlichen Störungen des Nervensystems und weniger mit seelischen Erkrankungen. Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Ein Psychiater darf zur Behandlung auch Medikamente verschreiben, während ein psychologischer Psychotherapeut therapeutische Gespräche führt. Psychiater und Psychologen sind Experten der seelischen Gesundheit. Beide dürfen mit einer entsprechenden Weiterbildung als Psychotherapeuten arbeiten und Menschen mit psychischen Problemen behandeln.

Doch ihr akademischer Werdegang und ihre Befugnisse unterscheiden sich. Psychiater haben ein Medizinstudium absolviert.

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Dabei haben sie sich hauptsächlich mit der Funktionsweise und den Erkrankungen des menschlichen Körpers beschäftigt und gelernt, diese u. Nach dem Medizinstudium folgt eine mehrjährige Facharztausbildung in der Psychiatrie und Psychotherapie. Nach bestandener Facharztprüfung gelten sie als Psychiater und können auch als ärztliche Psychotherapeuten arbeiten.

Durch ihre ärztliche Ausbildung dürfen sie auch, Medikamente wie Antidepressiva verschreiben, Patienten körperlich untersuchen oder in eine Klinik einweisen. Psychologen haben einen anderen Hintergrund. Sie haben mindestens fünf Jahre Psychologie studiert — die Wissenschaft vom Verhalten, Denken und Fühlen. Sie beschäftigen sich also mit dem Lernen und Verhalten der Menschen, mit ihren Gefühlen und Gedanken.

Dieses versuchen sie zu beschreiben, zu erklären, vorherzusagen oder ggf. Nach dem Abschluss können Psychologen z. Im Herbst haben Bundestag und Bundesrat ein neues Gesetz beschlossen, das die Ausbildung von Psychotherapeuten grundlegend ändert.