Psychologie dysfunktionales verhalten
Ziel dieser Arbeit war es, die Borderline-Störung auf unterschiedliche Ausprägungsformen dysfunktionaler Verhaltensweisen hin zu untersuchen, wobei hier der Schweregrad einer vorhandenen Depressivität als abhängige Variable herangezogen wurde. Die zu überprüfende Hypothese war, dass sich bei stärker ausgeprägter depressiver Symptomatik die für Borderline typischen autodestruktiven Verhaltensweisen, ebenso wie ihre Motivationen, eher auf dem passiven Organisationsniveau depressiver Patienten bewegen und sich dabei in einer Form der Passivität manifestieren, die sich angesichts des herkömmlichen Verständnisses der Borderline-Pathologie häufig dem therapeutischen Arbeitsprozess entzieht.
Wir interpretierten diese Passivität als unbewusste Reinszenierung eines frühen Bindungstraumas, worauf hin die Eruierung früherer Traumata erfolgte, deren Ergebnisse auf das Bestehen einer Korrelation mit der aktuellen Ausprägung depressiver Symptomatik geprüft wurde. Anhand eines von uns eigens konstruierten Fragebogens wurden diverse dysfunktionale Verhaltensweisen abgefragt, die wiederum in vier Untergruppen eingeordnet wurden: - Aktives dysfunktionales Verhalten Ritzen, Rauschmittelkonsum, Essstörungen - passives dysfunktionales Verhalten Eigenvernachlässigung, Isolation - aktives dysfunktionales Verhalten in Interaktion mit Dritten Tätlichkeiten, Streitereien - passives Verhalten in Interaktion mit Dritten devotes Verhalten, Zulassen von Grenzüberschreitungen Des Weiteren wurden Patienten dazu angehalten, ihre Motivationen für dysfunktionale Verhaltensweisen frei zu formulieren.
So war es möglich, die jeweiligen Anlässe entsprechenden Untergruppen zuzuschreiben: - Verhaltensweisen, die aus Gründen der Affektregulation auftraten Druckabbau, depressive Verstimmungen - Verhaltensweisen, deren Ursache im Selbstkonzept zu finden ist Selbsthass, Selbstabwertung - Verhaltensweisen, die aus Gründen der zwischenmenschlichen Interaktion auftraten Verlustsängste, Abhängigkeitsverhältnisse Die depressive Symptomatik wurde mittels Hamilton Depression Rating Scale HAMD eruiert.
Dysfunktionale Erziehungsweisen und ihre Auswirkungen: Psychologie Heute
Die Schwere erlittener Kindheitstraumata wurde anhand des CTQs bestimmt. Dieses bestätigt die Hypothese einer unterschiedlichen Ausprägung der Borderline-Symptomatik angesichts einer komorbiden Depression. Allerdings spielt nicht so sehr die Form des erlittenen Missbrauchs eine Rolle als vielmehr die Beziehungsebene, auf der dieser stattfand. Zusätzliche Faktoren, die in der nicht selten von Vorurteilen geprägten Standarddiagnose gerne übersehen werden, bestimmen weit mehr die individuelle Ausprägung dieser zunehmend verbreiteten vielschichtigen Persönlichkeitsstörung, als bisher angenommen wurde.
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Dysfunktionales Verhalten: Ursachen und Auswirkungen – Datei Tech
Die Ausprägung dysfunktionaler Verhaltensweisen von Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung in Abhängigkeit von depressiver Symptomatik. Borderline-Störung, dysfunktionale Verhaltensweisen, Depressive Symptomatik, Trauma,. Holzamer, Eva Sophia. Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München. Holzamer, Eva Sophia : Die Ausprägung dysfunktionaler Verhaltensweisen von Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung in Abhängigkeit von depressiver Symptomatik.
Wie hängt das kindliche Temperament mit dem Erziehungsverhalten der Eltern zusammen?
Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät. DOI : URN : urn:nbn:de:bvb Abstract Ziel dieser Arbeit war es, die Borderline-Störung auf unterschiedliche Ausprägungsformen dysfunktionaler Verhaltensweisen hin zu untersuchen, wobei hier der Schweregrad einer vorhandenen Depressivität als abhängige Variable herangezogen wurde.
Abstract 32 stationär und ambulant behandelte Borderline-Patienten nahmen an der Studie teil. Nur für Administratoren und Editoren: Dokument bearbeiten.