Menschen verlieben sich in gegenstände psychologie

Du hast es bestimmt schon gehört. Daran ist erst einmal nichts Verwerfliches oder seltsames. Doch bei manchen Menschen geht es weit darüber hinaus und sie lieben Gegenstände so sehr, dass sie schon beinahe davon besessen sind. Doch wie kommt das und welche Beispiele gibt es dafür? Wie der Name schon andeutet, handelt es sich um Objekte. Laut Duden ist ein Objekt ein Gegenstand, auf den das Denken, das Handeln gerichtet ist.

Der Wortursprung kommt aus dem Lateinischen "objectum". Die Endung "philie" entstammt dem griechischen Wort "philos", was Freund bedeutet, aber immer mit "die Liebe zu" übersetzt wird. Damit ist die wörtliche Übersetzung von Objektophilie " die Liebe zu Gegenständen ". In der Psychoanalyse wurde diese Endung verwendet, um alle möglichen "Perversionen" zu beschreiben.

Sie gehört zu den sogenannten " Paraphilien ". Es stammt aus dem griechischen und bedeutet frei übersetzt so viel wie "Vorliebe für etwas entlang des Normalen", also sexuelle Abweichungen von der Norm. Im Deutschen wird es als Objektsexualität , im Englischen als objectum sexuality, bezeichnet. Der Name stammt von Eija-Riitta Eklöf, einer gebürtigen Schwedin, die behauptete, mit der Berliner Mauer verheiratet zu sein und sich Eija-Riitta Eklöf-Berliner-Mauer nannte.

Dies ist unter anderem im Kölner Stadtanzeiger nachzulesen. Doch wie entsteht Objektophilie?

Objektophilie: Verliebt in einen Zug

Laut desired. Eine andere Theorie besagt, dass hier eine Konditionierung vorliegt, dass möglicherweise die Objektophilie eine Fortführung eines möglichen Fetischismus darstellt. Es wird angenommen, dass sich diese bereits im Kindesalter von etwa acht Jahren auszuprägen beginnt. Die Objektophilie gehört zu den selteneren Arten der Paraphilen. Zu ihnen gehören unter anderem auch:.

Auf der Webseite Heftig. So beispielsweise die Geschichte von Davecat, wie er sich selber nennt. Im Jahr sah er seine Traumfrau in einer Discothek und verliebte sich sofort in sie.

Objektsexualität – Wikipedia

Nur — es war eine sogenannte " Realdoll ", also eine lebensechte Sexpuppe. Diese Ehe ist allerdings nicht offiziell anerkannt, doch das hindert Davecat nicht daran, es so zu sehen und zu leben. Dass er mittlerweile noch eine weitere Realdoll als Mätresse hat, stört ihn dabei auch nicht weiter. Kennst du die Peanuts? Dort gibt es Linus, der immer mit seiner Schmusedecke unterwegs ist.

Ähnlich wie die Engländerin Pascale Sellick, die am Februar ihre Decke in einer öffentlichen Zeremonie heiratete. Ursprünglich wollte sie auch die zweiwöchigen Flitterwochen mit ihrer Decke in einem Möbelhaus verbringen. Ob das stattgefunden hat, ist leider nicht überliefert. In Japan können Manga- und Anime-Charaktere zu Popstars werden.